Kaufberatung: Saftpresse online kaufen

Es gibt nichts schöneres, als seine eigenen, frisch zubereiteten Lebensmittel zu verzehren. Dazu gehört auch ein leckerer, selbstgemachter Saft. Doch um den eigenen Saft herstellen zu können, wird ein Entsafter, z. b. eine Saftpresse, benötigt. Heutzutage ist es üblich, sich alles online zu kaufen. Aber schnell kann man hier auch mal das völlig falsche einkaufen. Deshalb hier ein paar Tipps, um die richtige Saftpresse online zu kaufen.

Unterschied: Dampfentsafter, Zentrifugalentsafter, Saftpresse

Es gibt drei gängige Arten von Entsafter: Der klassische Dampfentsafter, der Zentrifugalentsafter und die Saftpresse. Der klassische Dampfentsafter wird gerne bei großen Saftmengen verwendet: Mittels einer Feuerstelle, z. B. dem Herd, wird Wasser in dem Entsafter erhitzt und so der Saft aus den frischen Zutaten gewonnen.

– Saft wird gleich erhitzt
– belegt die Herdplatten teilweise sehr lange
+ eignet sich für große Zutatenmengen
+ Saft wird gleichzeitig haltbar gemacht

Der Zentrifugalentsafter ist der aktuell am häufigsten vorzufindende Entsafter. Wenn man heute von einem Entsafter spricht, ist in der Regel der Zentrifugalentsafter gemeint. Er entsaftet die Zutaten durch die hohe Umdrehungszahl.

– durch die hohe Umdrehungszahl wird Sauerstoff unter den Saft gemischt und die Saftqualität verringert sich, Saft erhält eine Schaumkrone
– teurer

+ geht schnell
+ viele ansprechende Designs

Die Saftpresse ist die schonendste Art, um Saft zu gewinnen. Der Saft wird mit niedriger Umdrehungszahl aus den Zutaten gequetscht bzw. gemalmt. Dadurch wir der Saft sehr nährstoffschonend gewonnen.

– dauert länger als ein Zentrifugalentsafter
– Design oft weniger ausgefallen, sondern eher praktisch

+ hohe Saftqualität
+ gute Saftausbeute

Tipps zum Onlinekauf von Saftpressen

Zunächst sollte man sich über die einzelnen Saftpressen informieren: Es lohnt sich immer die Rezensionen zu den verschiedenen Saftpressen in der geeigneten Preiskategorie zu lesen, z. B. bei großen Onlineversandhäuser. Doch es gibt eine so große Vielzahl von Saftpressen, dass es fast unmöglich ist, alles zu lesen. Daher eignet sich eine Vorauswahl über die aktuellen Testergebnisse. Welche Saftpresse schnitt hier gut ab und passt in das Budget? Als testende Einrichtung gibt es zum Beispiel die Stiftung Warentest, Ökotest und sehr viele Zeitschriften. Aber auch viele sogenannte Food- oder Lifestyleblogs schreiben und bewerten die Dinge, die sie im Haushalt nutzen.

Schaut dieses Video mal an:

http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Saftpressen-im-Praxistest,saftpressen100.html

Weitere wichtige Fragen, die Sie sich vor dem Kauf stellen sollten ist was und wieviel Saft zubereitet werden soll sowie die Häufigkeit. Es ist einsichtig, dass wenn man im Herbst 200kg Äpfel auf einmal erntet und verarbeitet andere Anforderungen an eine Saftpresse hat, als wenn man etwa zweimal die Woche jeweils einen Liter Saft herstellt. Für die Herbsternte eignen sich beispielsweise Obst- bzw. Saftpressen mit der Spindeltechnik, die 20, 60 und mehr Liter Obst fassen. Für den normalen Haushaltsgebrauch gibt es Saftpressen, die 1,5 bis 3 Liter fassen. Auch das Pressgut, also das Obst bzw. Gemüse, ist entscheidend. Denn nicht alle Entsafter können alles. Es gibt Entsafter, die sich nur für weiches Pressgut wie Annanas, Tomaten, Kiwis eignen. Manche eignen sich eher für hartes Pressgut wie frische Äpfel und Karotten. Meistens kann deshalb zwischen zwei Geschwindigkeitsstufen gewählt werden. Nur wenige Entsafter können chlorophylhalties Pressgut wie Weizengras, Mangold oder Spinat verarbeiten.

Außerdem bieten Saftpressen viele nützliche Extras an, die geschmacksabhängig sind: Möchte man einen Saftpresse aus Holz, Kunststoff oder Edelstahl? Benötigt man eine Tropf-Stopp-Funktion, mit der das Tropfen auf die Arbeitsfläche verhindert werden kann? Werden Extras gewünscht, wie das Verarbeiten von Teig oder Getreide? Wieviel Wert legt legen Sie auf das Design? Alles Dinge, die Sie beim Kauf beachten sollten.